Hier eines der jüngsten Projekte

Die hier gezeigten Kellerräume waren schon seit einigen Jahren kaum mehr nutzbar, da sich von außen eindringendes Wasser in den Wänden breit gemacht hatte und munter Salzkristallen ermöglichte den Putz zu zerstören.


Entsprechend übel fiel das Raumklima der Räume aus, die über keinerlei Fenster verfügten: Feuchte, Salzausblühungen und Schimmel sorgten für einen äußerst unangenehmen Geruch, der den Bewohnern schon im Treppenhaus entgegenschlug.

 

Nach dem Ausräumen zeigte sich das Schadensausmaß in ganzer Pracht

An einigen Wandbereichen wurde in früheren Zeiten hochzementöser Putz aufgebracht, was das Wasser nur an anderer Stelle austreten ließ und alle Farbanstriche abblättern ließ

Partielles Zubetonieren schafft keine echte Lösung!

Bei der Ausräumung zeigte sich, dass selbst die Regalschienen bereits stark rosteten.

Muntere Farbspiele an den Wänden... 

"Kann man das überhaupt noch sanieren?" fragte uns der Eigentümer verzweifelt, da in der Vergangenheit zahlreiche "Experten" nur für wenige Jahre Abhilfe geschaffen hatten.

Die Schadenzonen reichten bis in die Decken

Die zahlreichen Installationen der vergangene Jahrzehnte sorgten für wenig Arbeitsspielraum

Zunächst wurden die verschiedenen Lagen Altputze sorgfältig entfernt und die austretende Feuchtigkeit über Kondenstrockner gebunden.

Teils lagen die Putzschichten bereits hohl und hatten keinen Verbund mehr zum Mauerwerk.

Nach einigen Wochen Trocknung wurden bodennah Bohrlöcher eingebracht. Der dunkelrote Farbton des Bohrmehls gibt einen Hinweis auf die noch immer hohe Feuchte im Wandinneren.

Mittels Bohrlochinjektion wurde zunächst die kapillar aufsteigende Feuchte im Mauerwerk zuverlässig und dauerhaft gestoppt.

Auch die Ecken zu den Innenwänden wurden mittels Druckinjektion vor weiterem Eindringen des Wassers geschützt.

Die Innenseiten der Außenwände wurden zusätzlich mit leistungsfähigem Dicht- und Sperrputz abgedichtet, der bis zu 2,5 bar Wasserdruck aushält.

 

Abschließend kam ein weißzementbasierter Sanierputz WTA zum Einsatz, der auch hohen Sulfatierungen standhält

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© Martin Hirsch Bausanierungen