Was ist "Schimmel" eigentlich?

"Schimmel" ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Pilzarten, die sich auf unterschiedlichsten Untergründen ansiedeln und meist sehr schnell ausbreiten. Viele davon sind gesundheitsgefährdend und gehören umgehend bekämpft! Oft ist Schimmel nicht einmal sichtbar und wächst im Verborgenen- der leicht modrige Geruch ist meist schon ein erstes Alarmzeichen.

Ursachen für Schimmelbildung

Die Fenstersubstanz ist erneuert, die Wärmebrücken sind geblieben: schnell ensteht neuer Schimmel

Deutlicher Schimmelbefall unmittelbar nach Einbau neuer Fenster und Türen

Schimmel entsteht überwiegend durch warme Luft, die auf einem kalten Untergrund kondensiert und dort zu "Tauwasser" führt- vergleichbar mit einer Getränkedose aus dem Kühlschrank, die man auf den Tisch stellt.

 

Viele Bauteile eines Hauses weisen eine sogenannte "Wärmebrücke" (im Volksmund oft "Kältebrücke" genannt) auf. Das können ungedämmte Zonen an Außenwänden sein wie z.B. Fensterlaibungen und -stürze, Rollladenkästen, Fensterdichtungen etc. Übrigens: Gerade nach einer Generalsanierung von Fassade (Vollwärmeschutz) sowie  Fenstern und Türen tritt mitunter bald Schimmel auf- eben weil wir unsere Häuser "zu Tode dämmen" und kein Luftaustausch mehr wie bisher erfolgt!


Nach Untersuchungen des TÜV Rheinland entfallen 80% der Schimmelprobleme in Wohnräumen auf Wände und Fenster, weitere 16% auf Sanitärbereiche.

Der Kampf um das "Recht"

Ich mag es eigentlich nicht mehr hören: In der Auseinandersetzung zwischen Vermietern und Mietern werden mantraartig die immer gleichen Vorwürfe verwendet: "Mein Mieter heizt und lüftet falsch / zu wenig" versus "Mein Vermieter ist zu geizig und lässt uns frieren".

 

Natürlich ist das richtige Heizen und Lüften Grundvoraussetzung für ein gesundes Wohnklima, also sollte mindestens 2-3 pro Tag eine Stoßlüftung für ein paar Minuten erfolgen. Fenster dauerhaft gekippt zu lassen führt nur zu einem zusätzlichen Auskühlen von Fensterlaibungen und somit zu noch größerer Gefahr der Schimmelbildung. Und ausgiebiges Lüften sollte vorzugsweise an möglichst trockenen Tagen erfolgen! Aber gegen eine unzureichend wärmegedämmte Wand kann kein Mieter anheizen. Die Kondensbildung wird immer stärker zunehmen- und damit auch das Schimmelwachstum.

 

Statt ständiger Wiederholung des Teufelskreises "Mietminderung ==> Mahnungen ==>teure Gutachten ==> Anwaltskosten ==> Prozesse ==> Räumungsklagen==> Leerstand ==>neue Maklerkosten" sollten kritische Wohnungen lieber für einen Bruchteil des Geldes einmal richtig saniert werden!

Wir schützen das Mauerwerk innenseitig durch Anbringen von rein mineralischen Calciumsilikatplatten. Diese entziehen der Raumluft jede überschüssige Feuchte und binden sie in ihren mikroporösen Hohlräumen, um sie an trockeneren Tagen unmerlich wieder an die Raumluft abzugeben. 

 

Die hohe Alkalität (pH-Wert >10!) sorgt dafür, dass sich keine Schimmelsporen mehr auf der Oberfläche ansiedeln.

Die Platten werden vollflächig mit dem Mauerwerk verklebt und sorgen für eine zusätzlich Wärmedämmung. 

Nach der Montage werden die Platten überspachtelt und mit dampfdurchlässiger Farbe gestrichen.

Perfektes Raumklima durch die "Wohnklimaplatten"!

Zertifikat

Neben meinem langjährigen Praxiswissen habe ich auch einen Sachkundelehrgang des TÜV zur Erkennung, Sanierung und Vermeidung von Schimmelpilzen in Innenräumen erfolgreich absolviert.

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© Martin Hirsch Bausanierungen